Museum für Film und Fernsehen
Die Deutsche Kinemathek ist eine der bedeutendsten Institutionen für Film- und Fernsehgeschichte in Europa. Sie bewahrt, erforscht und vermittelt das audiovisuelle Erbe Deutschlands — von frühen Stummfilmen bis zur Gegenwart. 2025/2026 bezog die Kinemathek ihren neuen Standort im ehemaligen E-Werk in Berlin, wo auf großzügiger Ausstellungsfläche Sammlung, Archiv und Vermittlung in einem lebendigen Erlebnisraum zusammenkommen.

Zusammenarbeit
STUDIO6 begleitet die Deutsche Kinemathek als Partner für Showprogrammierung und Medienservertechnik. In Abstimmung mit der Kinemathek haben wir eine dauerhafte Medienserver-Infrastruktur aufgebaut, die es ermöglicht, vielfältige audiovisuelle Installationen und Veranstaltungen flexibel umzusetzen.
Darüber hinaus stehen wir der Kinemathek beratend zur Seite, für laufende und zukünftige Projekte.


Screentime
Mit der multimedialen Installation »Screentime« wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt.
Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus 130 Jahren deutscher Film- und Fernsehgeschichte aus den Beständen der Kinemathek ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden.
Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess.
Die Installation umfasst 5 großformatige Projektionen, eine 6-Kanal Monitorinstallation, autarke TV-Inseln, multikanal Soundscape, sowie ausgewählte Exponate aus filmbegleitenden Beständen inszeniert durch timeline-gesteuerte Beleuchtung.



Visualisierung
Für „Screentime“ haben wir die Industriehalle des E-Werks maßstabsgetreu als fotorealistisches 3D-Modell nachgebaut und darin die komplette Video- und Lichtprogrammierung visualisiert. Zudem haben wir einen Testaufbau der Installation in unseren Räumen bereitgestellt und die Installation dort vorprogrammiert. Auf diese Weise konnte das Team der Kinemathek bereits einen präzisen Eindruck des Erscheinungsbild der Ausstellung vor dem physischen Aufbau bekommen.

